Vorbemerkung: Tafelbilder auf sogenannten "interaktiven Whiteboards" sind umstritten: Einerseits können sie eine wirkliche Bereicherung des Unterrichts darstellen - andererseits gibt es genug Schulen, bei denen das unter großen Tönen und mit viel Geld angeschaffte 'interaktive Whiteboard' in einer Abstellkammer verrottet. Das interaktive Whiteboard muss zweckfrei sein; d.h. die wichtigste didaktische Frage muss lauten: "Ich habe ein Unterrichtsthema, dazu könnte ich ein interaktives Whiteboard gut gebrauchen!" und nicht: "Ich habe ein  interaktives Whiteboard und was mache ich jetzt damit?"
Beschreibung:

Unsere "digitalen Tafelbilder" müssen deshalb ganz genauen Gütekriterien genügen. Eines der Wichtigsten davon ist -gerade im Grundschul-Unterricht - das "bimediale Lernen". Deshalb wurde alle unsere Tafelbilder "bimedial", d.h. in zweifacher  Medienausführung → Medien hergestellt und entwickelt.

Aufgabe: Bei allen Tafelbildern geht es -je nach Spiel-Genre- um das Ausfüllen von Textlücken, das Zuordnen oder Auswählen von Texten und Grafiken, das Beantworten von Fragen, immer unterstützt durch eine entsprechende Sound-Ausgabe (Sprache oder Musik). Die "Spielregeln" sind einfach und die Bedienung sämtlicher Lernspiele ist intuitiv für Grundschulkinder. Dennoch besitzt jedes Tafelbild unter [Info] eine kurze Handlungsanweisung.
Beispiel:

Prinzipiell geht es bei allen Zuhörspielen immer darum, diverse Geräusche zu hören, zu erkennen und der entsprechenden Bezeichnung zuzuordnen.

Lernziele:

Drei wesentliche Lernziele wurden realisiert: a) das bimediale Lernen, b) ein differenzierter Unterricht und c) spielerisches und motivatives Üben und Festigen von Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit, Konzentration, Gedächtnis, Logik und Kombinatorik.

Zielgruppen: Vorschule, Grund- und Förderschule (1. bis 4. Klasse) und Orientierungsstufe (5. / 6. Klasse)
Differenzierung:

Falls es thematisch möglich ist, wird jedes Tafelbild in drei Schwierigkeitsstufen (leicht, mittel und schwer) differenziert

Variationen durch die MSST-Methode:

MSST-Methode bedeutet ein multisensorisches Systemtraining mit einer Vielzahl an variablen Spiel-Genres wie Lückentext, Memos, Puzzles, Dominos, Hangman, Gummitwist, Elektroquiz, Bilderquiz, Bilderrätsel, Lettermix, Klammerkarte, Stöpselkasten.

Hilfen:

Zusätzliche Hilfen bieten die manuellen und haptischen Medien wie Arbeitsblätter, aber auch Domino, Memospiel, Quartett und Puzzle. Hier können die Kinder per  Selbstkontrolle feststellen, ob sie richtig "gespielt" haben. Die interaktiven Tafelbilder haben immer eine Sofort- und eine Endkontrolle, eine Lösung und eine kontextsensitive Hilfe. Eine besondere Hilfe bietet die Sprach- bzw. Tonausgabe in jedem Tafelbild.

Medien: Für einen "bimedialen Unterricht" sind sämtliche Tafelbilder in zwei Medientypen klassifiziert:
a) aktives Medium: Das  Arbeitsblatt  bzw. die haptischen Medien gelten als Print-Medien;  beide werden in Abgrenzung zu b) als aktive Medien bezeichnet.
b) interaktives
b) Medium:
Die interaktiven Tafelbilder stellen das Pendant zum aktiven Arbeitsblatt dar und sind inhaltlich exakt identisch. Sie haben diesem gegenüber jedoch mehrere Vorteile: Sämtliche Tafelbilder sind multimedial, interaktiv, kontextsensitiv, sind vernetzt, haben transfereffekt  etc ...
Unterrichts-
Einsatz:
Beide Medien dienen durch ihre Einfachheit sowohl der Einführung wie der Übung, der Wiederholung, der Festigung im "alltäglichen" Unterricht, aber auch in der Freiarbeit, Wochenplanarbeit etc., ja sogar zum lückenschließenden Lernen bei der häuslichen Nacharbeit. Empfehlenswert ist, zuerst mit dem aktiven Arbeitsblatt zu beginnen und dann als Motivation und Übung des Gelernten das interaktive Tafelbild einzusetzen. Lediglich beim Sprachenlernen (Frühsprachenunterricht Englisch), beim Förderunterricht und bei 'Deutsch als Fremdsprache' wird man zweckmäßigerweise zuerst mit dem interaktiven Tafelbild beginnen, weil ... "... dieses Spiel auch spricht"! (Schülerzitat!)